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Wolfgang Heimbach (*Ovelgönne/Oldenburg 1613 - † Ovelgönne 1678), Maler

Vornehme Gesellschaft , 1636

Das überaus fein, auf wertvolles Kupfer gemalte Gemälde Vornehme Gesellschaft ist das Werk des aus Ovelgönne bei Oldenburg stammenden taubstummen Malers Wolfgang Heimbach. Entsprechend Heimbachs Ausbildung in den Niederlanden erinnert das Gemälde an die für die holländische Malerei des 17. Jahrhunderts so typischen Gruppenporträts, wie sie zum Beispiel Frans Hals von Schützenkompanien und Stiftsvorstehern malte. Viel kleiner im Format zeigt das vorliegende Bild indes eine Hochzeitsgesellschaft: ein Ehevertrag wird aufgesetzt, das Ehebett steht bereit. Ein bremisches und ein oldenburgisches Wappen verweisen auf die Herkunft der Brautleute, ohne dass diese genauer identifiziert werden können. Sicher ist, dass sie der bürgerlichen Oberschicht angehörten, deren Lebensstil dem des Hofes in nur wenig nachstand. Zwei weitere, wesentlich größere Gruppenporträts aus der Sammlung der Kunsthalle hängen im Bremer Rathaus: das Gröningsche Familienbild von Simon Peter Tilmann (1601–1668) und das etwas spätere Löningsche Familienbild, dessen Urheber unbekannt ist.
Abmessungen
  • Objekt: 29,5 x 39,8 cm
Raum
nicht ausgestellt
Inventarnummer
39-1908/19
Permalink

Werkinformationen

Künstler

Wolfgang Heimbach (*Ovelgönne/Oldenburg 1613 - † Ovelgönne 1678), Maler

Werk
Titel
Vornehme Gesellschaft
Entstehungsdatum
1636-1637
Grunddaten
Abmessungen
  • Objekt: 29,5 x 39,8 cm
Werktyp
Gemälde
Technik
Öl auf Kupfer
Bezeichnungen
  • im Durchblick der halbgeöffeneten Tür, Mitte rechts datiert und monogrammiert: CWHB fecit Övelgönne, Anno. 1636. Bremen, ao. 1637.
Erwerbsinformation

    1908

  • Erworben von der Kunsthalle Bremen 1908
Creditline
  • Kunsthalle Bremen - Der Kunstverein in Bremen