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Heinrich Jakob Fried (*Queichheim/Landau 1802 - † München 1870), Maler

Die blaue Grotte von Capri, 1835

Die Blaue Grotte von Capri ist das wohl bekannteste Bild des spätromantischen Malers Heinrich Jakob Fried. Die Felsenhöhle war 1826 von den Malern August Kopisch und Ernst Fries wiederentdeckt worden und avancierte bald zu einem der beliebtesten Reiseziele deutscher Italienfahrer. Fried besuchte das Naturschauspiel am 30. April 1835, im zweiten Jahr seines dreijährigen Italienaufenthaltes. Sein Bild beschreibt den faszinierten Blick des Höhlenbesuchers durch das enge Eingangsrund, der sich hier einer kleinen Reisegruppe bietet. Höchst differenziert hat Fried das geheimnisvoll anmutende Lichtspiel der Grotte wiedergegeben, in die das Sonnenlicht unter dem Meeresspiegel eindringt und danach auf deren Felswänden blau reflektiert wird. Bereits vor der Entdeckung der Grotte galt Blau als Symbolfarbe romantischer Sehnsucht, ausgehend von Novalis’ Roman Heinrich von Ofterdingen (1802), in dem der Protagonist auf der Suche nach der „Blauen Blume“ ist, die den Schlüssel zur Poesie bildet.
Abmessungen
  • Objekt: 50 x 63 cm
Raum
ausgestellt: OG Raum 19
Inventarnummer
894-1964/6
Permalink

Werkinformationen

Künstler

Heinrich Jakob Fried (*Queichheim/Landau 1802 - † München 1870), Maler

Werk
Titel:
Die blaue Grotte von Capri
Entstehungsdatum:
1835
Grunddaten
Abmessungen:
  • Objekt: 50 x 63 cm
Werktyp:
Gemälde
Technik:
Öl auf Leinwand
Bezeichnungen:
  • unten links signiert und datiert: H Fried, 30. April 1835
Erwerbsinformation:

    1964

  • Erworben aus Mitteln der Freien Hansestadt Bremen (Stadtgemeinde) 1964
Creditline
  • Kunsthalle Bremen - Der Kunstverein in Bremen

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ausgestellt: OG Raum 19