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Hans von Marées (*Elberfeld 1837 - † Rom 1887), Maler

Selbstbildnis, um 1862

Hans von Marées schuf in allen Werkphasen Selbstbildnisse, vor allem in den frühen Jahren. In dem eindringlichen frühen Selbstporträt zeigt sich von Marées empfindsam und verletzlich. Er hat den Blick spontan aus dem Dunkeln gewendet, doch übt sein Blick, der durch das matte Seitenlicht verschattet ist, keine adressierende Wirkung auf den Betrachter aus. Vielmehr scheint ein privater Moment melancholischer Selbstreflexion in geistiger Abgeschiedenheit eingefangen. In der gedämpften Farbigkeit, dem Einsatz von Licht als zentralem Kompositionsmittel und dem psychologisierenden Element weist das Selbstbildnis starke Reminiszenzen an frühe Selbstbildnisse von Rembrandt auf. Mit dem Altmeister setzte sich von Marées in seinen Münchener Jahren bis 1864 intensiv auseinander. Das Selbstbildnis des Deutschrömers zählte zu den Kriegsverlusten der Kunsthalle Bremen, wurde aber 1995 aus der Ukraine zurückgegeben.
Abmessungen
  • Objekt: 42 x 35 cm
Raum
nicht ausgestellt
Inventarnummer
266-1904/14
Permalink

Werkinformationen

Künstler

Hans von Marées (*Elberfeld 1837 - † Rom 1887), Maler

Werk
Titel:
Selbstbildnis
Entstehungsdatum:
um 1862
Grunddaten
Abmessungen:
  • Objekt: 42 x 35 cm
Werktyp:
Gemälde
Technik:
Öl auf Mahagoniholz
Erwerbsinformation:

    1904

  • Gestiftet vom Galerieverein 1904. Zunächst Kriegsverlust, 1995 aus der Ukraine zurückerhalten.
Creditline
  • Kunsthalle Bremen - Der Kunstverein in Bremen

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nicht ausgestellt