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Hermann Hahn (*Kloster Veilsdorf/Rudolstadt, Thüringen 1868 - † Pullach 1945)

Adam, 1896

Der Kampf der Geschlechter beginnt mit dem biblischen Sündenfall: Nachdem Adam und Eva, verleitet von der Schlange, die verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis gegessen hatten, wurden sie sich ihrer Nacktheit und zugleich der Unterschiede zwischen Mann und Frau bewusst. Daraufhin vertrieb Gott sie aus dem Paradies. An den Sockeln dieser beiden Skulpturen ist die Schlange angedeutet. Doch Eva blickt nicht auf den Apfel, sondern auf ihr langes Haar – ein sinnliches Symbol erotischer Verführung. In den 1890er-Jahren gab es einen Trend zur Wiederbelebung der Kleinplastik. Der Bremer Kunsthallendirektor Gustav Pauli erwarb während seiner Amtszeit von 1899 bis 1914 zahlreiche Statuetten.

Dorothee Hansen
Abmessungen
  • Objekt: 52 x 20,5 x 17 cm
  • Sockel: 15 x 23,5 x 21 cm
Raum
ausgestellt: OG Raum 18
Inventarnummer
24-1900
Permalink

Werkinformationen

Künstler

Hermann Hahn (*Kloster Veilsdorf/Rudolstadt, Thüringen 1868 - † Pullach 1945)

Werk
Titel:
Adam
Entstehungsdatum:
1896
Grunddaten
Abmessungen:
  • Objekt: 52 x 20,5 x 17 cm
  • Sockel: 15 x 23,5 x 21 cm
Werktyp:
Skulptur
Technik:
Bronze, braun patiniert, Apfel grün patiniert
Bezeichnungen:
  • auf dem Sockel bezeichnet: H.HAHN
Erwerbsinformation:

    1900

  • Geschenk der Vereinigung von Freunden der Kunsthalle 1900
Objektreferenz
  • Pendant zu Referenz

Creditline
  • Kunsthalle Bremen - Der Kunstverein in Bremen

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ausgestellt: OG Raum 18