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NUTZUNGVON BILDDATEN
Das Betonschiff ohne Namen wurde 1944 während des Zweiten Weltkrieges für die „Transportflotte Speer“ in Ostswine, heute Świnoujście, Polen, gebaut. Ursprünglich sollte es als Transportschiff für den Transport der Granitwerksteine für Germania ausgerüstet werden, was jedoch nie geschah. Im März/April 1945 wurde das Schiff nach Westen über die Ostsee nach Wismar geschleppt und diente u.a. als Lager für Schiffsausrüster, als Lager der GST, eine paramilitärische Jugendorganisation der DDR und als Schlachthof.
In den späten 1950er Jahren war es das Reparaturlager für den sowjetischen Eisbrecher Krassin. Im Jahr 1962 wurde das Schiff in die Bucht von Redentin geschleppt und diente die nächsten zehn Jahre als Wellenbrecher. Am 12. November 1972 riss ein Sturm das Schiff los und trieb es an seinen heutigen Standort, wo es sank. 1973 verlangte das Seewasserstraßenamt Rostock die Beseitigung des Wracks, da es das Landschaftsbild störe und die Schifffahrt behindere. Aufgrund der hohen Kosten wurde dies jedoch nie durchgeführt.
Die Schauspielerin Christine Laszar, kurzzeitig mit dem deutschen Journalisten und Propagandisten Karl-Eduard von Schnitzler verheiratet, scheiterte mit der Idee, das Boot als Künstlertreffpunkt auszubauen. 1987 diente es als Kulisse für die Literaturverfilmung des Dramas "Sansibar oder der letzte Grund". Seitdem der Rumpf des Bootes auf der Sandbank gestrandet ist, ruht es seit über 50 Jahren nahezu unverändert in der Bucht.
In den späten 1950er Jahren war es das Reparaturlager für den sowjetischen Eisbrecher Krassin. Im Jahr 1962 wurde das Schiff in die Bucht von Redentin geschleppt und diente die nächsten zehn Jahre als Wellenbrecher. Am 12. November 1972 riss ein Sturm das Schiff los und trieb es an seinen heutigen Standort, wo es sank. 1973 verlangte das Seewasserstraßenamt Rostock die Beseitigung des Wracks, da es das Landschaftsbild störe und die Schifffahrt behindere. Aufgrund der hohen Kosten wurde dies jedoch nie durchgeführt.
Die Schauspielerin Christine Laszar, kurzzeitig mit dem deutschen Journalisten und Propagandisten Karl-Eduard von Schnitzler verheiratet, scheiterte mit der Idee, das Boot als Künstlertreffpunkt auszubauen. 1987 diente es als Kulisse für die Literaturverfilmung des Dramas "Sansibar oder der letzte Grund". Seitdem der Rumpf des Bootes auf der Sandbank gestrandet ist, ruht es seit über 50 Jahren nahezu unverändert in der Bucht.
Abmessungen
- Film: 12 Min. 33 Sek.
Raum
ausgestellt: EG Große Galerie West
Inventarnummer
986-2024/14
Permalink
Werkinformationen
| Künstler |
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| Werk |
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| Grunddaten |
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| Creditline | courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin / © VG Bild-Kunst, Bonn, Foto: Carsten Nicolai, © alle Rechte vorbehalten |
ausgestellt: EG Große Galerie West
