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Paul Sérusier (*Paris 1863 - † Morlaix 1927), Maler

Bretonisches Mädchen, Marie Francisaille , 1896

Die Begegnung mit Paul Gauguin in Pont-Aven 1888 prägte auch Sérusier, das geistige Haupt der Künstlergruppe Nabis. In der Bretagne fand er seine Modelle, die – im Gegensatz zu modernen Großstädtern – Erdgebundenheit und Religiosität ausstrahlten. Dieses Ideal, das Gauguin später in der Südsee zu finden hoffte, sah Sérusier in den bretonischen Menschen verkörpert – insbesondere in Kindern. Ähnliche Motive suchte auch die Bremer Künstlerin Paula Modersohn-Becker, die sich bei ihren Parisreisen von Gauguin und den Nabis inspirieren ließ. Dorothee Hansen
Abmessungen
  • Objekt: 90 x 54 cm
Raum
ausgestellt: OG Raum 16
Inventarnummer
1453-2010/5
Permalink

Werkinformationen

Künstler

Paul Sérusier (*Paris 1863 - † Morlaix 1927), Maler

Werk
Titel
Bretonisches Mädchen, Marie Francisaille
Entstehungsdatum
1896
Grunddaten
Abmessungen
  • Objekt: 90 x 54 cm
Werktyp
Gemälde
Technik
Öl auf Leinwand
Bezeichnungen
  • unten rechts signiert und datiert: P. Sérusier 96
Erwerbsinformation

    2010

  • Erworben von der Kunsthalle Bremen mit Hilfe der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Kulturstiftung der Länder sowie privater Stifter, 2010
Provenienz
  • 1927 Marguerite Sérusier (12.3.1879 - 25.9.1950) erworben als Erbin ihres Ehemanns des Künstlers (seit 1912 verheiratet)
  • 1950 Atelier Paul Sérusier verwaltet von Henriette Boutaric
  • 1963 bis mind. 1980 Morvan erworben aus dem Atelier Paul Sérusier
  • mind. 1999 Théodora Papanikou erworben als "Vermächtnis Morvan"
  • 1999 Pierre Tilmans erworben von Théodora Papanikou
  • Dezember 2010 Galerie Brame & Lorenceau erworben von Pierre Tilmans
  • Dezember 2010 Kunsthalle Bremen und Ernst von Siemens Kunststiftung erworben von der Galerie Brame & Lorenceau mit Hilfe der Ernst von Siemens Kunststiftung, der Kulturstiftung der Länder sowie privater Stifter. Das Bild ist zu 33,3 % Eigentum der Ernst von Siemens Kunststiftung.
  • Creditline

    Kollektionen